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| 28 Jun 2007 | Ab 2006 größere Möglichkeiten Krankheitskosten von der Steuer abzusetzen  Für Grenzgänger (arbeiten in den Niederlanden, wohnen im Ausland) Wenn Sie 2006 Aufwendungen im Zusammenhang mit Krankheit, Invalidität, einer Entbindung, Adoption, aus altersbedingten Gründen oder im Zusammenhang mit einem Todesfall geleistet haben, haben Sie unter Umständen Anspruch auf den Abzug für außergewöhnliche Belastungen. Darunter fallen beispielsweise auch der feste Abzug für Krankenversicherungsbeiträge (zur Grundversicherung), alle Beiträge zu einer Zusatzversicherung (aanvullende zorgverzekering) und der einkommensabhängige Beitrag zur Krankenversicherung. Senioren ab 65 Jahre und Erwerbsunfähige können zudem eine zusätzliche Pauschale zu Ihren außergewöhnlichen Belastungen hinzurechnen. Krankheitskosten und sonstige außergewöhnliche Belastungen können als personenbezogener Abzug von der Steuer abgezogen werden. Krankheitskosten und sonstige außergewöhnliche Belastungen werden unterschieden in allgemeine Aufwendungen, spezifische Aufwendungen, Aufwendungen bei chronischer Erkrankung und sonstige Krankheitskosten. Wir verweisen Sie gerne auf die Seite "Steuern sparen" auf unserer Internetsite. Dort können Sie ein Formular herunterladen. http://www.steuerberater-mulder.de/steuereinsparen.htm
| | 17 Jun 2007 | Zusätzliche Steuer auf luftverschmutzende Autos  Es kommt höchstwahrscheinlich eine Zusatzsteuer auf stark luftverschmutzende Autos, wodurch die Anschaffung derartiger Autos entmutigt werden soll. Das ist der Plan des Staatssekretärs des Finanzministeriums. Die Maßnahme soll der Staatskasse 100 Millionen Euro pro Jahr einbringen. Die steuerliche Hinzurechnung zum Einkommen für sparsame Autos wird um 40% gesenkt. Weiterhin will der Staatssekretär ab dem 1. Januar 2008 mit dem langsamen Abbau der BPM ( Belasting van Personenauto`s en Motorrijwielen = Anschaffungssteuer auf Pkws und Krafträder) beginnen. Dem steht jedoch gegenüber, dass die Kraftfahrzeugsteuer erhöht wird. Die Tweede Kamer (= Zweite Kammer) muss den Plänen, die Teil des Steuerplans 2008 sind, noch zustimmen. | | 17 Jun 2007 | Das Kabinett will Personaleinstellungen durch selbständige Unternehmer stimulieren  Personaleinstellungen durch selbständige Unternehmer sind derzeit noch oft mit vielen Risiken und viel Verwaltungskram verbunden. Um das Einstellen von Personal zu stimulieren, will das Kabinett die Vorschriften mehr auf die Größe des Betriebs abstimmen. So steht u.a. die Frage zur Diskussion, ob kleine Unternehmer im Falle von Krankheit den Lohn des Arbeitnehmers genauso lange weiterbezahlen müssen wie große Unternehmen. | | 17 Jun 2007 | Müssen Sportvereine wie Wohltätigkeitsvereine behandelt werden?  Sportvereine unterliegen in den Niederlanden steuerlich gesehen sehr ungünstigen Vorschriften. Sie müssen über Spenden und Vermächtnisse minimal 41 und maximal 68 Prozent Steuern bezahlen. Dadurch verspüren Menschen in der Regel kaum den Wunsch, ihr Vermögen an Sportvereine zu schenken oder zu hinterlassen. Einige Instanzen wollen, dass der Staatssekretär des Finanzministeriums etwas unternimmt, um dies zu verändern. Sportvereine müssten Spenden und Vermächtnisse, vielleicht teilweise, einnehmen können, ohne dass darüber Schenkungs- oder Erbschaftssteuer erhoben wird. Angesichts ihrer großen gesellschaftlichen Bedeutung müssten sie gemeinnützigen Einrichtungen gleichgestellt werden. Jetzt wird von einer ungerechten Situation im Sportsektor gesprochen. Seit dem 1. Januar 2006 sind Wohltätigkeitsorganisationen von der Erbschaftssteuer freigestellt. | | 17 Jun 2007 | Wenig Vereinbarungen über Teilnahme am Arbeitsleben in der niederländischen CAO  Wie sich herausgestellt hat, weigern sich niederländische Arbeitgeber oft, in den CAO`s (collectieve arbeidsovereenkomst = Tarifvertrag) Vereinbarungen über eine Teilnahme am Arbeitsleben aufzunehmen. Es werden wenige Vereinbarungen darüber getroffen, wie man Arbeitnehmern zu einer Arbeit verhilft und wie diese sie auch halten können. Offensichtlich denken Arbeitgeber noch immer in Kategorien von Kosteneinsparung und Nicht-Investieren-Wollen in Menschen. | | 17 Jun 2007 | Vereinfachung der Rückerstattung ausländischer MwSt. ab 2010  Ab 2010 müssen Betriebe ihre MwSt.-Ausgaben in andere EU-Staaten viel einfacher und schneller zurückbekommen können. Ab dem 1. Januar 2010 können Unternehmer einen Antrag in ihrem eigenen Land einreichen, und dann bekommen sie das Geld innerhalb von 6,5 Monaten zurück. Jetzt kann so etwas noch jahrelang dauern, was dazu führt, dass Unternehmer sich oft nicht die Mühe machen, kleine MwSt.-Beträge zurückzufordern. Diesbezüglich müssen sich die Finanzminister der 27 EU-Staaten über einen Kompromiss einig werden. | | 15 Jun 2007 | Das Kabinett will das Unternehmertum in den Niederlanden fördern  Das Kabinett will das Unternehmertum mittels eines Maßnahmenpakets fördern. Um es einfacher zu machen, um aus einem Arbeitsverhältnis heraus einen eigenen Betrieb zu beginnen, will das Kabinett unter anderem die Anforderungen hinsichtlich des Stundenkriteriums vereinfachen. Jetzt kommen Unternehmer für verschiedene Steuervorteile erst in Betracht, wenn sie minimal 1225 Stunden in einem Jahr arbeiten. Durch Herabsetzung dieser Stundenanzahl können auch Personen, die in Teilzeit einen eigenen Betrieb errichten, für verschiedene Steuervorteile in Frage kommen. | | 15 Jun 2007 | Die Niederlande fordert ehrlichere Vorgehensweise von EU  Der Staatssekretär des Finanzministeriums hat in der EU ehrlichere Regeln hinsichtlich von Steuerbeschlüssen gefordert. Er ist der Meinung, dass mit kleinen Ländern wie die Niederlande kritischer verfahren wird als mit großen Ländern. Er fordert, dass ein klarer Verhaltenskodex für die Beurteilung der Steuern der Länder kommt. Die Niederlande wurde schon neunmal gezwungen, Steuerregeln (unter anderem bezüglich der Beteiligungsfreistellung) zu verändern, weil diese eine unehrliche Konkurrenz mit anderen EU-Staaten verursachen würden. Minister mehrerer EU-Staaten werfen den Niederlanden unehrliche Steuerpraktiken vor. Dass so viele ausländische Betriebe ihren Sitz in die Niederlande legen, ist nach Meinung des Staatssekretärs aber nur eine Folge der Tatsache, dass die Niederlande steuerlich reizvoll sind. | | 14 Jun 2007 | Grenzgänger (arbeiten in den Niederlanden, wohnen im Ausland) können bereits im Jahr 2007 eine vorläufige Einkommensteuerrückerstattung 2007 beantragen.  Grenzgänger (arbeiten in den Niederlanden, wohnen im Ausland) können bereits im Jahr 2007 eine vorläufige Einkommensteuerrückerstattung 2007 beantragen. Sie brauchen nicht bis zum Jahresende auf ihre Steuerrückerstattung zu warten und können sich den Betrag bereits im laufenden Jahr monatlich auszahlen lassen. Steuerausländer können eine vorläufige Rückerstattung für die Einkommensteuer beantragen, wenn sie bestimmte Abzugsposten oder Anspruch auf eine oder mehrere Abgabenermäßigungen haben. Für welche Abzugsposten und Abgabenermäßigungen sie eine vorläufige Rückerstattung beantragen können, ist individuell unterschiedlich und hängt von den persönlichen Umständen ab. www.steuerberater-mulder.de/steuereinsparen.htm >> Steuerersparnis für Grenzgänger; Abzugsposten und Abgabenermäßigungen << | | 14 Jun 2007 | Steuerrückforderungsansprüche drohen dem niederländischen Staat  Beginn dieses Jahres ist der Unterschied zwischen inländischen und ausländischen Muttergesellschaften aufgehoben worden. Europäische Muttergesellschaften mit einer Vermögensbeteiligung von mehr als 5% in einer niederländischen Gesellschaft sind jetzt von der Kapitalertragsteuer freigestellt worden. Der Steuersatz wurde außerdem von 25% nach 15% gesenkt. Der Europäischen Kommission geht diese Anpassung jedoch noch nicht weit genug. Es werden nämlich noch immer Unterschiede gemacht, jetzt zwischen EU-Staaten und europäischen Ländern, die nicht zur EU gehören. Ausländische Betriebe können dadurch möglicherweise insgesamt einige Zigmillionen Euro zuviel gezahlter Kapitalertragsteuer zurückfordern. Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs wird Ende dieses Jahres erwartet. | | 13 Jun 2007 | Die Niederlande haben die wenigsten Arbeitslosen der EU  Die Niederlande hat momentan die niedrigste Arbeitslosigkeit von den 27 Ländern der EU. Nur noch 3,3% der berufstätigen Bevölkerung ist ungewollt ohne bezahlte Arbeit. Nach den Niederlanden folgt Dänemark. Die höchste Arbeitslosigkeit ist jetzt noch in Polen zu verzeichnen, obwohl die Anzahl der polnischen Arbeitslosen seit dem Zutritt zur EU beinahe halbiert worden ist. Nach Polen haben die Slowakei, Frankreich und Griechenland die meisten Arbeitslosen von allen 27 EU-Staaten. | | 13 Jun 2007 | Die Gründung einer BV wird einfacher  Höchstwahrscheinlich wird es einfachere Vorschriften bezüglich der Gründung einer BV (= GmbH) geben. Kleinere und beginnende Unternehmer müssen sich einfacher für eine Rechtsform mit beschränkter Haftung entscheiden können. Das Investieren in ein Unternehmen wird dadurch reizvoller, und das wird wiederum zu mehr Wirtschaftswachstum führen. Das erforderliche Minimum von 18.000 Euro als Startkapital entfällt. In dem neuen System können Unternehmer selbst wählen, welchen Betrag sie bei der Errichtung einer BV einbringen wollen. Ferner sollen u.a. die obligatorische Bankerklärung und Rechnungsprüferbescheinigung bei einer Einlage in Sachwerten abgeschafft werden. | | 13 Jun 2007 | Fristverlängerung für die Beantragung der Steuerzulage für die Zahlung der Krankenversicherung für das Jahr 2006  Wenn Sie um Aufschub für die Abgabe der Einkommensteuererklärung 2006 gebeten haben, gilt für eine eventuelle Beantragung der Steuerzulage für die Zahlung der Krankenversicherung für das Jahr 2006 dasselbe Abgabedatum wie für die Einkommensteuererklärung 2006. Haben Sie nicht um Aufschub gebeten oder keine Formulare für die Steuererklärung erhalten und die Steuerzulage vor dem 1. Juni 2007 beantragt, dann wird Ihren Antrag doch noch behandelt. (Der Stichtag für die Beantragung der Steuerzulage war den 31. März 2007). Der Staatssekretär des Finanzministeriums hat das heute bekannt gemacht. | | 09 Jun 2007 | Aufschub für die Beantragung der Steuerzulage für die Zahlung der Krankenversicherung für das Jahr 2006  Wenn Sie für das Jahr 2006 ein Formular für die Einkommensteuererklärung bekommen haben, haben Sie wahrscheinlich um Aufschub für die Abgabe dieser Erklärung gebeten. Falls dies der Fall ist, gilt für eine eventuelle Beantragung der Steuerzulage für die Zahlung der Krankenversicherung für das Jahr 2006 dasselbe Abgabedatum wie für die Einkommensteuererklärung 2006. Haben Sie keine Formulare für die Steuererklärung erhalten, dann ist es nicht mehr möglich, diese Steuerzulage für das Jahr 2006 (mit rückwirkender Kraft) zu beantragen. | | 09 Jun 2007 | Aktion der Finanzämter bezüglich ausländischer Vermögen  Die niederländische Steuerbehörde startet eine Aktion bezüglich ausländischer Vermögen von niederländischen Steuerpflichtigen. Die Steuerbehörde scheint Informationen von einem nicht näher genannten EU-Mitgliedstaat bekommen zu haben. Die besagten Informationen fallen nicht unter die europäische Sparzinsen-Richtlinie und betreffen unter anderem Saldi ausländischer Bankkonten und Effektenkonten von niederländischen Steuerpflichtigen. In letzter Zeit haben die Finanzämter viele Steuerpflichtige aufgefordert, ihr ausländisches Einkommen und Vermögen der vergangenen 12 Jahre anzugeben. | | 09 Jun 2007 | Freizügigkeit für polnische Arbeitnehmer  Seit dem 1. Mai 2007 sind die Grenzen für Arbeitnehmer aus Polen und anderen Ländern aus Mittel- und Osteuropa, die der Europäischen Union am 1. Mai 2004 beigetreten sind, geöffnet. Für Arbeitnehmer aus Polen, der Slowakei, Ungarn, Tschechien, Slowenien, Estland, Lettland und Litauen brauchen Arbeitgeber künftig keine Beschäftigungserlaubnis mehr zu beantragen. Seit dem vorigen Jahr sind die Anforderungen für einige Bereiche schon gelockert worden. Für Arbeitnehmer aus Bulgarien und Rumänien ist eine Beschäftigungserlaubnis weiterhin erforderlich. | | 09 Jun 2007 | Teilweiser Aufenthalt zählt auch mit für die 183-Tage-Regel  Vor kurzem hat ein niederländisches Gericht entschieden, dass für die 183-Tage-Regel auch die Tage mitzählen, an denen man nur einen Teil des Tages (wie kurz auch immer) im Arbeitsstaat verbracht hat. Für den Fall, dass man einen Teil des Jahres im Ausland arbeitet, kann zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung Anspruch auf eine Steuersenkung bestehen. Meistens darf der Arbeitsstaat - aufgrund des zwischen den Staaten geschlossenen Steuervertrages - Steuern über das dort verdiente Einkommen erheben. Wenn der Arbeitgeber nicht in dem Arbeitsstaat wohnt und der Arbeitnehmer sich weniger als 183 Tage in dem Arbeitsstaat aufhält, dann hat der Wohnstaat das Recht Steuern zu erheben. | | 09 Jun 2007 | Lockerung der Meldepflicht für EU-Dienstleistungsbetriebe  Ausländische Dienstleistungsbetriebe aus der Europäischen Union, die in den Niederlanden Arbeitnehmer einsetzen möchten, die hier nicht ohne weiteres arbeiten dürfen, brauchen demnächst keine Kopie des Personalausweises dieser Arbeitnehmer mehr dem Centrum voor Werk en Inkomen (CWI = Zentrum für Arbeit und Einkommen) vorzulegen. Dies hat das Kabinett beschlossen. Das Kabinett kommt damit dem Wunsch der Europäischen Kommission nach weniger und einfacheren Regeln für Dienstleistungsbetriebe nach. Diese Lockerung gilt auf für Dienstleistungsbetriebe aus Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz. Dienstleistungsbetriebe müssen jetzt noch - als Bestandteil der Meldepflicht - eine Kopie des Personalausweises der betreffenden Arbeitnehmer vorlegen. Das Datum des Inkrafttretens dieser ßnderung muss noch bestimmt werden. | | 09 May 2007 | Finanzämter wollen Betrüger ausfindig machen und gegen sie vorgehen  Die niederländische Steuerbehörde hat in der vergangenen Zeit einen umfassenden Plan ausgearbeitet, um Betrüger ausfindig zu machen und gegen sie vorzugehen. Damit werden die Kontrollen gegenüber böswillige Steuerpflichtige weiter verstärkt. Die Aktionen sind nur gegen mutmaßliche Betrüger gerichtet. Die 'normalen' gutwilligen Privatpersonen und Unternehmer haben nichts zu befürchten. Die Aktionen sollen dem Staat Geld einbringen. Für den Fiskus ist es jedoch viel wichtiger, dass mögliche Betrüger weiter entmutigt werden und dass letztendlich jeder auf korrekte Art und Weise seine Steuern bezahlt. | | 09 May 2007 | Formular -Opgaaf wereldinkomen- (= Angabe des weltweit erworbenen Einkommens)  Wenn Sie im Jahre 2006 als Grenzgänger-Arbeitnehmer in den Niederlanden tätig waren und Sie oder Ihr Partner 2006 eine vorläufige Zulage erhalten haben, beispielsweise die Steuerzulage für die Zahlung der Krankenversicherung oder eine Kinderbetreuungszulage, bekommen Sie vom Finanzamt ein Formular 'Opgaaf wereldinkomen' zugeschickt. Dies ist auch der Fall, falls Sie oder Ihr Partner einen vorläufigen prämienersetzenden Beitrag an das College voor zorgverzekeraars (CVZ = Kollegium für Krankenversicherungen) bezahlt haben. Das Finanzamt gibt die Angabe bezüglich des weltweit erworbenen Einkommens an das Finanzamt/Zulagen und das CVZ weiter. Die definitive Höhe Ihrer Zulage oder Beitrages wird auf der Grundlage der Gesamtsumme Ihres niederländischen und nicht-niederländischen Einkommens, also Ihres weltweit erworbenen Einkommens, festgestellt. Sie können um Aufschub in Bezug auf die Abgabe des Formulars bitten. Wenn Sie das Formular nicht rechtzeitig zurückschicken, bestimmt (schätzt) das Finanzamt die Höhe Ihres weltweit erworbenen Einkommens. Das Finanzamt wird Ihre nicht-niederländischen Einkünfte nie zu niedrig schätzen. |
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